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Feb 82010 | WhizzKids United testet den sOccket Ball

streetfootballworld Netzwerkmitglied Africaid – Whizzkids United aus Südafrika testet den sOccket Ball, ein von vier Harvard-Studentinnen entwickelter Fußball, der während des Spiels genug Energie generiert und speichert, um z.B. eine LED-Lampe zum Leuchten zu bringen oder ein Handy aufzuladen.

Studenten der Harvard Universität erkunden innovative Energieformen
In vielen Entwicklungsländern führt die überwiegende Nutzung von Kerosin betriebenen Glühlampen zu unzähligen Erkrankungen der Einwohner, wie es unter anderem Studien der World Bank belegen. Diese Einsicht motivierte Studenten der Harvard Universität sich mit diesem Thema im Rahmen einer Seminararbeit auseinanderzusetzen. Ihre Idee: ein Ball, der beim Spielen Energie generiert und so umweltfreundlichen Strom in abgelegene Gegenden bringen kann.

Zusammen mit dem Labor der Harvard Universität und mit Hilfe der Unterstützung von der Clinton Global Initiative University wurde die Idee schließlich umgesetzt und als Ergebnis der sOccket Ball präsentiert. Die Größe entspricht in etwa der eines durchschnittlichen Fußballs, und selbst das zusätzliche Gewicht von 5 Gramm wurden von den Probanden keineswegs bemängelt. Der Spaßfaktor bleibt auch bei diesem High-Tech-Ball erhalten!

Ein Ball, der mehr als die Füße zum Glühen bringt
Sobald der Ball gekickt, gedribbelt oder geworfen wird, speichert ein kleiner Dynamo die Energie und generiert nach 15 Minuten bereits eine so große Menge, dass eine LED-Lampe bis zu 3 Stunden zum Leuchten gebracht werden kann. Den Studenten ist klar, dass ihre Erfindung die Energieprobleme in Entwicklungsländern nicht grundsätzlich lösen kann. Vielmehr möchten sie ein Zeichen setzen und das Nachdenken über alternative Energiequellen anregen.

Für eine genauere Untersuchung der Spielfähigkeit und des Interesses der Jugendlichen an dem Ball wählten die Studenten als Probanden die Teilnehmer von Africaid – WhizzKids United in Südafrika. WhizzKids erprobten spielend den sOccket sowohl in den städtischen, als auch in den ländlichen Gebieten KwaZulu Natals. Letztere weisen Spielfelder auf, die entsprechend rau und uneben sind und somit gleichzeitig der Prüfung auf Beständigkeit des Balles dienten.

Ende 2010 soll der sOccket marktreif sein
Nach mehreren intensiven Trainingseinheiten war klar: Der Test ist bestanden. Der Ball hält selbst unter härteren Gegebenheiten Stand und seine Funktion auf trockenem Grund bleibt für mindestens einen Monat erhalten. Auch wenn die Jugendlichen einige der Bälle behalten durften, kann die Erfindung allerdings noch nicht als vollwertige Energiequelle genutzt werden. Derweil tüftelt das sOccket-Team noch an einer Lösung, wie der Dynamo im Inneren des Balles besser fixiert und ein leichterer Zugriff auf das Ladegerät ermöglicht werden kann. Voraussichtlich zum Ende des Jahres 2010 soll der sOccket auf den Markt kommen.

Durch das Modell “Kaufe Einen – Spende Einen”, erhofft sich das sOccket-Team einen erfolgreichen Vertrieb auf dem westlichen Markt und möchte gleichzeitig sicherstellen, das Entwicklungsorganisationen wie Africaid den Ball kostenlos nutzen können.

Mehr zum sOccket Ball gibt es hier.

 

Den Jugendlichen macht das Spiel mit der technologischen Neuheit, dem sOccket Ball sichtlich Spaß!
Den Jugendlichen macht das Spiel mit der technologischen Neuheit, dem sOccket Ball sichtlich Spaß!
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Africaid – Whizzkids United
Marcus  McGilvray Gründer und Direktor von Africaid
KwaZulu Natal
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