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Dec 62009 | Südamerikanische streetfootballworld Netzwerkmitglieder treffen sich in Uruguay

Am 01. und 02. Dezember fand das erste Treffen der Koordinatoren von streetfootballworld Netzwerkmitgliedern aus Südamerika in Montevideo (Uruguay) statt. Ziel der Veranstaltung war es, Raum für Dialog und Ideenaustausch zu bieten, sowie Synergieefekte für die Arbeit der jeweiligen Projekte auszunutzen, die das regionale Netzwerk in Südamerika bilden.

Vertreter der folgenden Organisationen nahmen an dem Event teil: Fundación Defensores del Chaco, Club 25 de Mayo, Club Social, Deportivo y Cultural Bongiovanni, Asociación Civil Grupo Cre-Arte, Asociación Civil Andar (Argentinien); Associação Cristã de Moços do Rio Grande do Sul, FORMAÇÃO - Centro de Apoio à Educação Básica, Fundação Esportiva e Educacional Pro-Criança e Adolescente (Brasilien); Gente Viva - Proyecto CHIGOL, Fundación Educere, Pac Gol (Chile); Colombianitos (Kolumbien); Fundación de las Américas para el Desarrollo, Ser Paz (Ekuador); Centro para el Desarrollo de la Inteligencia - CDI (Paraguay); Asociación Pro-Niño Intimo - ACPNI (Peru); Gurises Unidos und der Gastgeber, Mundo Afro, aus Uruguay.

Als Teilnehmer waren außerdem mehrere Kollegen von streetfootballworld und Vertreter der Stiftung “Fundación Fútbol para el Desarrollo“ (FuDe, Fußball für Entwicklung) angereist. FuDe ist verantwortlich für die regionale Koordination von streetfootballworld in Südamerika.

Zwei Tage intensiver Arbeit
Das Ministerium für Tourismus und Sport von Uruguay war als Ort der Veranstaltung ausgewählt worden, die am 1. Dezember von Vertretern des Ministeriums, von streetfootballworld und von der Regionalkoordination Südamerika feierlich eröffnet wurde.

Während des ersten Tages wurden die Ergebnisse der Sitzung des Network Board von streetfootballworld berichtet, die im November 2009 in Berlin stattgefunden hatte. Darauf aufbauend wurden diese Themen hinsichtlich der Ausrichtung und weiterführender Strategien für die südamerikanischen Mitglieder diskutiert, um Empfehlungen zur Stärkung des Netzwerks auszuarbeiten (sowohl für die regionale, als auch die globale Ebene), sowie um an der politischen und konzeptionellen Vision des Netzwerks zu arbeiten.

Die Beiträge und Ideen aus dieser Sitzung werden baldmöglichst auch an die weiteren Mitglieder des Netzwerks weitergegeben..


Fußball, ‘candombe’ und afro-uruguayische Kultur
Es war nicht alles Arbeit während des Treffens und so konnte natürlich weder der Fußball, noch andere kulturelle Aktivitäten außen vor bleiben. Nach einem ertragreichen ersten Tag trafen sich die Koordinatoren zu einem Fußballspiel, wobei das “Senioren”-Team (überraschenderweise) den Platz als Sieger verließ. Nach dem zweiten Tag beeindruckte Mundo Afro die Teilnehmer mit einem historischen Rundgang durch die Altstadt von Montevideo, wobei das afro-uruguayische Kulturerbe im Vordergrund stand und den Teilnehmern viele neue Erkenntnisse über die Geschichte der ersten Afrikaner, die als Sklaven auf dem amerikanischen Kontinent gelandet waren, eröffnete. Am Abend besuchten die Delegierten dann eine Ausstellung zur afro-uruguayischen Geschichte und Kultur in den Räumlichkeiten von Mundo Afro und wohnten später einer Candombe-Darbietung bei, der Musik, die den afro-uruguayischen Geist zum Ausdruck bringt.

Alle Teilnehmer erlebten zwei intensive Tage voller Arbeit und Freundschaft, die als wichtiges Vermächtnis in der weiteren Entwicklung des Netzwerks bleiben werden.

Übersetzt von Michael Klode.

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Fundación Fútbol para el Desarrollo
Lisa  Solmirano
Buenos Aires
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