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May 282009 | Spatenstich für das erste Football for Hope Zentrum in Kapstadt

Nach Jahren der Planung und Kooperation wurde ein weiteres Ziel der Football for Hope Bewegung mit dem Spatenstich zum ersten von 20 Football for Hope Zentren in Khayelitsha in Kapstadt, Südafrika, erreicht. Das Zentrum in Khayelitsha wird vom streetfootballworld Netzwerkmitglied Grassroot Soccer geleitet werden.

An der Feier zum Spatenstich nahmen neben Jürgen Griesbeck, Gründer und Geschäftsführer von streetfootballworld, und Federico Addiechi, Leiter der Corporate Responsibility Abteilung der FIFA, auch Dr. Danny Jordaan, Leiter des Organisationskomitees, sowie Helen Zille, neugewählte Premierministerin der Provinz Western Cape, und Dan Plato, Oberbürgermeister von Kapstadt, teil.

Der Name ist Programm
Die Zeremonie feierte nicht nur den Africa Day, sondern stellt auch einen Meilenstein für die Football for Hope Bewegung dar, dem Kernelement der strategischen Allianz zwischen der FIFA und streetfootballworld. 20 Zentren für 2010 ist die offizielle Kampagne der FIFA Weltmeisterschaft 2010™. Ziel ist es, genügend Spenden für den Bau von 20 Football for Hope Zentren in ganz Afrika zu sammeln. Fünf Zentren werden in Südafrika gebaut werden, die restlichen 15 sollen im übrigen Afrika in Ländern wie Mali, Ghana, Kenia, Ruanda und Namibia entstehen.

Jedes Zentrum besteht aus Gebäuden für Klassenräume und Gesundheitsversorgung und wird mit einem Mini-Fußballfeld mit Kunstrasen ausgestattet sein. Hier sollen junge Menschen aus der Gemeinde neben Sportmöglichkeiten auch Zugang zu Gesundheitsberatung und Bildungsangeboten bekommen.

Investition in herausragende Arbeit
„streetfootballworld ist ein Zentrum der Expertise im Bereich der Entwicklung durch Fußball und zusammen mit der FIFA werden wir Programme für jedes einzelne Football for Hope Zentrum entwickeln, deren Implementierung spezifisch an die Gegebenheiten und Bedürfnisse der jeweiligen Gemeinde angepasst wird,” erklärt Jürgen Griesbeck.

Die Football for Hope Zentren sind eine Investition in bereits existierende Organisationen – viele davon streetfootballworld Netzwerkmitglieder -, die die Kraft des Spiels nutzen, um positiven sozialen Wandel in ihren Gemeinden zu fördern.

Nachhaltiges Engagement
Noch lange nach dem Abpfiff des Finales der Fußballweltmeisterschaft 2010 werden diese Zentren ihren Gemeinden mit Programmen dienen, die den Weltsport Fußball nutzen, um positiven sozialen Wandel anzustoßen.

 Ihre Errichtung wird nicht nur langfristig zur Verbesserung der lokalen Infrastruktur beitragen, sondern auch die Organisationen vor Ort darin unterstützen, ihre einzigartigen Programme weiter durchführen zu können. Jürgen Griesbeck ergänzte abschließend in seiner Rede: „Unsere Vision ist es, dass die Zentren zum Dreh- und Angelpunkt für Austausch und Kooperation zwischen den lokalen Organisationen werden, hier in Afrika wie auch auf globaler Ebene.“

Übersetzt von Julia Schilling

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streetfootballworld
Jan Lübbering
Khayelitsha, Kapstadt, Südafrika
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