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Jun 242009 | Alte Bekannte und neue Gesichter beim Football for Hope Forum 2009

Viel Händeschütteln und herzliche Umarmungen gab es gestern am ersten Tag des Football for Hope Forums, das vom 23.-25. Juni in Zum Vanderbiljpark südlich von Johannesburg (Südafrika) stattfindet. 39 Vertreter von streetfootballworld Netzwerkmitgliedern und etwa 100 Experten aus den Bereichen Entwicklung durch Fußball, Wissenschaft und Wirtschaft kommen bei der Veranstaltung zusammen.

Die 15 streetfootballworld Mitarbeiter, die das Forum gemeinsam mit den Kollegen von der FIFA und dem lokalen Organisationskommitee der FIFA Fußballweltmeisterschaft Südafrika 2010 organisieren, trafen alte Bekannte und viele neue Gesichter, mit denen bisher nur Kontakt per Email und Telefon möglich gewesen war. Momente wie das Forum, bei dem auf einen Schlag fast die Hälfte des streetfootballworld Netzwerks zusammen kommt, sind unersetzlich für die erfolgreiche Zusammenarbeit.

Ein Treffen von alten Bekannten - unbekannterweise
Auch die Teilnehmer untereinander nutzen jede Minute um sich auszutauschen. „Jahrelang haben wir auf diesen Moment gewartet. Es ist als würde man einen guten Freund wiedertreffen, auch wenn wir uns heute zum ersten Mal persönlich sehen“, sagte Rob Broomfield vom streetfootballworld Netzwerkmitglied Dads against Drugs, nachdem ihn Enouce Ndeche von Vijana Amani Pamoja in der Lobby umarmt hatte. Die beiden sind seit Jahren per Email in Kontakt und tauschen sich über ihre Arbeit aus.

Das Forum beginnt
Nach der feierlichen Eröffnung am Morgen, bei der auch Joseph S. Blatter (FIFA Präsident), Dr. Irwin Khoza (Vorsitzender des lokalen Organisationskommittes der FIFA Fußballweltmeisterschaft Südafrika 2010™), Lucas Radebe (ehemaliger Kapitän der südafrikanischen Fußballnationalmannschaft), sowie Willi Lemke (Sonderberater des Generalsekretärs der Vereinten Nationen für Sport im Dienst von Entwicklung und Frieden) zu den Teilnehmern des Forums sprachen, begann in vier parallelen Workshops der inhaltliche Teil der Veranstaltung.

Expertenaustausch für Entwicklung durch Fußball
In angeregten Diskussionen tauschten sich die Teilnehmer darüber aus, wie man Fußball für Bildung, Gesundheit, Friedensarbeit und der Förderung von Frauen und Mädchen einsetzen kann.

Abgerundet wurde der Tag von einer Podiumsdiskussion zum Thema „Partnerschaften zwischen NGOs, Stiftungen und dem privaten Sektor“. Hier waren vor allem die Vertreter von adidas und Sony, Klaus Filbry und Bernd Ebersold, gefragt, auf die vielen Fragen des Publikums zu Förderungsmöglichkeiten durch Unternehmen und deren Erwartungen zu antworten.

Südafrikanische Gastfreundschaft
Geradewegs ausgelassen wurde die Stimmung beim offiziellen Dinner des lokalen Organisationskommitees am Abend, bei der eine Band für Unterhaltung sorgte und die internationale Gruppe sich unter Anleitung der südafrikanischen Kollegen an dem vor allem in Afrika bekannten Tanz Basstop versuchten.

Für den zweiten Tag steht das Thema „Capacity Development und Management“ im Mittelpunkt der Workshops. Auch hier werden sich neben den offiziellen Veranstaltungen wieder viele Möglichkeiten zum individuellen Netzwerken ergeben.

Geschrieben von Sarah Bagel

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Football for Hope
Christophe Mailliet
Vaal, Südafrika
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