Keine Schiedsrichter erlaubt!

Beim Football for Hope Festival 2010 wurde Fußball dazu genutzt, interkulturellen Austausch, Konfliktprävention und soziale Integration zu fördern. Die Spiele des Turniers unterlagen besonderen Regeln, die viele streetfootballworld Netzwerkmitglieder in ihren täglichen Aktivitäten anwenden:

  • Gemischte Teams – Mädchen und Jungen spielen zusammen in einer Mannschaft
  • Keine Schiedsrichter – Uneinigkeiten auf dem Spielfeld werden durch den Dialog gelöst
  • Fair Play Punkte – Spieler können an die gegnerische Mannschaft einen Fair Play Punkt vergeben

„Ein Spiel mit drei Halbzeiten“:

Alle Diskussionen zwischen den Teams wurden von Mediatoren geleitet, die den jungen Spielern halfen, eine Einigung zu finden. Den Trainern war es nicht gestattet, an der Diskussion teilzunehmen.

Diese Art zu spielen ist im streetfootballworld Netzwerk weit verbreitet. Mehr Informationen darüber gibt es in unserem Wissensportal.

Non-stop Fußball!

Das Turnier des Festivals fand auf zwei speziell konstruierten Kleinfeld-Kunstrasenplätzen statt. Der Hauptplatz befand sich in einem temporären Stadion, das über 2.500 Menschen Platz bot. Jedes Spiel dauerte 12 Minuten und jedes Team bestritt während des Turniers mindestens sieben Spiele. Zwischen dem 4. und 10. Juli wurden insgesamt 174 Matches gespielt.

Nicht nur Tore sind wichtig – Die Fair Play Trophäe
Das Turnier ermittelte nicht nur den ersten Football for Hope Festival Sieger. Die Festival 2010 Fair Play Trophäe wurde ebenfalls vergeben. Jede Delegation hatte die Gelegenheit, für das Team zu stimmen, welches sie als am fairsten empfunden hatten, auf und neben dem Platz. Diese Stimmen wurden zu den Fair Play Punkten aus den Spielen addiert, um den Sieger der Fair Play Trophäe zu ermitteln.


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Übersetzt von Michael Schmid

 

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